Pressemeldungen 2009

- Accenture, Logica und HR Access gewinnen Großauftrag der staatlichen französischen Personalabrechnungsbehörde ONP
Die staatliche französische Personalabrechnungsbehörde Operateur National de Paye (ONP) hat ein von Accenture geführtes Konsortium beauftragt, ein neues integriertes Personalabrechnungssystem für Frankreichs Beamte zu konzipieren, zu erstellen und zu implementieren. Zu dem Konsortium gehören der IT-Dienstleistungsanbieter Logica und das Personalsoftwarehaus HR Access.

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Accenture, Logica und HR Access gewinnen Großauftrag der staatlichen französischen Personalabrechnungsbehörde ONP
Neues Abrechnungssystem für 3 Millionen französische Beamte:
Accenture, Logica und HR Access gewinnen Großauftrag der staatlichen französischen Personalabrechnungsbehörde ONP
Die staatliche französische Personalabrechnungsbehörde Operateur National de Paye (ONP) hat ein von Accenture geführtes Konsortium beauftragt, ein neues integriertes Personalabrechnungssystem für Frankreichs Beamte zu konzipieren, zu erstellen und zu implementieren. Zu dem Konsortium gehören der IT-Dienstleistungsanbieter Logica und das Personalsoftwarehaus HR Access.
Paris/ Kronberg, 08.12.2009 – Der Auftrag erstreckt sich über neun Jahre. Entwickelt wird das neue Personalabrechnungssystem in einem Zeitraum von drei Jahren. Die schrittweise Einführung beginnt bereits im Januar 2012. Bis einschließlich 2016 sollen die Bezüge von 3 Millionen Beamten darüber abgerechnet werden. Es folgt die Wartung der Anwendungen bis einschließlich 2018. Das neue Abrechnungssystem ersetzt ein System, das noch aus den Siebziger Jahren stammt.
Accenture und Logica sind verantwortlich für die Gesamtprojektleitung und die Systemintegration mit Anwendungsdesign, Systemaufbau und Implementierung. HR Access sorgt für die Bereitstellung, Entwicklung und Wartung der Kernanwendung zur Personalabrechnung und -administration. Die Kernanwendung basiert auf der HRa Suite von HR Access und wird an die Anforderungen des Projekts angepasst.
Der französische Staat hat die ONP 2007 mit dem Ziel gegründet, die Gehaltsabrechnung für Beamte zu modernisieren. Das neue nationale Abrechnungssystem wird als gemeinsame, skalierbare und integrierte Lösung allen französischen Ministerien und staatlichen Organisationen zur Verfügung stehen. Das vereinheitlichte System verbessert Handhabung und Kontrolle der Abrechung von Beamtenbezügen für die Öffentliche Hand.
Subunternehmer des Konsortiums sind Bull und die Sopra Group. Bull liefert die abgesicherte Infrastruktur und dazugehörigen Dienstleistungen, während die Sopra Group die Entwicklung der Schnittstellensystematik übernimmt.
Zeichenzahl: 2.035 (inkl. Leerzeichen)
Über Accenture
Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister. Das Unternehmen bringt umfassende Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen und Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten Analysen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine partnerschaftliche Zusammenarbeit ein. So schafft Accenture für seine Kunden nachhaltigen Markterfolg. Das Unternehmen beschäftigt etwa 177.000 Mitarbeiter, die in mehr als 120 Ländern für seine Kunden tätig sind, und erwirtschaftete im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2009) einen Nettoumsatz von 21,58 Mrd. US-Dollar. Die Internetadresse lautet http://www.accenture.de/.
Über Logica
Logica ist ein internationaler Anbieter von Beratungs- und IT-Dienstleistungen. 40.000 Mitarbeiter sind spezialisiert auf Management- und Technologie-Consulting, Systemintegration, Infrastruktur- und Business-Process-Outsourcing sowie Application Management. Logica ebnet seinen Kunden den Weg zu effizienteren Geschäftsprozessen und unterstützt sie beim Erreichen von führenden Marktpositionen. Sie profitieren dabei von den fundierten Branchenkenntnissen, der hohen Fachkompetenz und dem technischen Know-how der Logica-Berater. Durch eine enge Zusammenarbeit mit seinen Kunden garantiert Logica maßgeschneiderte und zukunftssichere Lösungen, mit denen sich Optimierungspotenziale voll ausschöpfen lassen. Das Unternehmen ist an den Börsen in London und Amsterdam (LSE: LOG; Euronext: LOG) gelistet. Weitere Informationen sind auf www.logica.com/de verfügbar.
Über HR Access:
HR Access gehört europaweit zu den 5 größten Anbietern von Komplettsoftware für die Personalwirtschaft. In Deutschland hat das Unternehmen seinen Sitz am traditionsreichen IT-Standort Wilhelmshaven, wo HR Access historische Wurzeln hat. Auf der Basis von 40 Jahren Erfahrung in lokalen und internationalen Märkten entwickelt, implementiert und vermarktet HR Access Lösungen und Services für die Lohn- und Gehaltsabrechnung und das Personalmanagement. Ebenso bietet das Unternehmen umfassende Dienstleistungen wie Beratung, Outsourcing, Compliance, Wartung und Pflege an. Aktuell verwaltet HR Access mehr als 9 Millionen Mitarbeiter für 600 große und mittlere Kunden in über 50 Ländern weltweit. Im Regionalmarkt Europa/ Naher Osten/ Afrika beschäftigt HR Access derzeit etwa 900 Mitarbeiter an elf Standorten. Zu den Kunden von HR Access gehören Unternehmen wie die Rheinland Versicherungsgruppe, ebm Papst Landshut GmbH, Ludwig Görtz GmbH, France 24 und die Kantonverwaltung Genf. 2007 br! achte HR Access die Plattformlösung HRa Suite 7 auf den Markt, die auf Basis moderner Webtechnologien vollständig neu entwickelt und durchgehend zertifiziert wurde. - HR Access ist eine eingetragene Marke der HR Access Solutions.
Der Abdruck ist honorarfrei. Bitte senden Sie uns bei Veröffentlichung ein Belegexemplar zu.
Unternehmenskontakt
HR Access Solutions GmbH
Frau Christine Duits
Valoisplatz 2
D-26382 Wilhelmshaven
Tel: +49 (0) 4421/ 77 33 10-12
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Internet: http://www.hraccess.de/Pressekontakt
trendlux pr GmbH
Frau Petra Spielmann
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- Das neue SIRH-System des Kantons Genf
Das neue SIRH-System des Kantons Genf

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Das neue SIRH-System des Kantons Genf
Die Kosten der Verwaltungstätigkeit seiner 25.000 Mitarbeiter reduzieren und gleichzeitig die Transparenz und flexible Verwaltung dieser enormen Personalausgaben verbessern – diese Aufgabe hat sich der Kanton Genf mit seinem neuen Informationssystem für das Personalwesen von HR Access im Rahmen der vom Staatsrat beschlossenen Modernisierungsmaßnahmen gestellt./Von Frédéric Cormont*
„In seinem Streben nach Modernisierung, sowohl auf organisatorischer als auch auf technischer Ebene, hat der Kanton Genf mit seinen ungefähr 430.000 Einwohnern seit dem Jahr 2000 eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt, darunter auch ein umfangreiches IT-Projekt: die Neugestaltung der Personalverwaltung", erläutert Noureddine Bouzidi, Verwaltungs- und Finanzdirektor des Kantons Genf und Projektleiter für den Auftraggeber im Rahmen des SIRH-Projekts. „Ziel dieser Neugestaltung, die von unserem Staatsrat beschlossen wurde, ist eine Reduzierung der IT- und Verwaltungskosten durch eine Rationalisierung der Lösungen und eine Optimierung der Verfahren." Früher wurden im Kanton Genf zwei große Systeme für die Gehaltsabrechnung verwendet. Daneben gab es viele kleine lokale Lösungen, die ebenso unterschiedlich waren wie die von ihnen verwalteten Abläufe. Das verursachte erhöhte Betriebskosten und bot nur wenig Analysemöglichkeiten, die jedoch für eine ordnungsgemäße Kontrolle der Personalausgaben unbedingt erforderlich sind. Um die Anwendungen zu vereinheitlichen, die Datenbestände zu rationalisieren und die Verfahren im Personalwesen aufeinander abzustimmen, veröffentlichte der Kanton vor einigen Jahren eine Ausschreibung für die Realisierung eines zentralen, gemeinsam genutzten Informationssystems für das Personalwesen (Système d’Information pour les Ressources Humaines, kurz SIRH).
Ein SIRH zur Unterstützung der RegierungspolitikWichtigstes Kriterium des Lastenheftes: die Fähigkeit der Lösung, die schweizerischen Besonderheiten – wie beispielsweise die Quellensteuer – sowie auch lokale Gegebenheiten zu berücksichtigen, hat doch jeder Kanton seine eigenen Steuergesetze und Vorschriften für das Personalwesen. Besonders im Kanton Genf gibt es bestimmte Gruppen wie die Polizei oder das Bildungswesen, die starke Besonderheiten in der Verwaltung aufweisen, auf die sie großen Wert legen. Es waren daher besonders seine flexiblen Anpassungsmöglichkeiten, die den Ausschlag dafür gaben, dass das SIRH HR Access, eine Lösung des gleichnamigen Anbieters, bei der Ausschreibung den Zuschlag erhielt. „Dieses SIRH ist kein Selbstzweck, sondern dient zur Unterstützung der Regierungspolitik der Kostenrationalisierung und der Modernisierung im Bereich des Personalwesens", erläutert Noureddine Bouzidi. „Nach verschiedenen aufeinanderfolgenden Ausbauphasen erfüllt das SIRH HR Access diese Funktion heute perfekt. Unsere Politik der Modernisierung beruht im Wesentlichen auf der Harmonisierung der fachlichen Verfahrensabläufe im Personalwesen zwischen den sieben Departements, wobei die elektronische Verarbeitung sowie die Dezentralisierung bestimmter Abläufe Schlüsselrollen für mehr Effektivität und Zuverlässigkeit spielen: lauter Bereiche, in denen HR Access seinen Nutzen demonstrierte und beweist."
Gemeinsame Transparenz zur besseren Lenkung des PersonalwesensHeute werden alle 25.000 Angestellten und die zirka 20.000 Lohnempfänger der Kantonsregierung unter HR Access verwaltet. In Verbindung mit dem neuen Finanzverwaltungssystem des Kantons erlaubt es eine automatische Erfassung der Löhne in der Buchhaltung. Das SIRH ermöglichte in einer ersten Projektphase die Zusammenlegung der beiden großen Lohnbuchhaltungen mit 15 Personen – und ihrer beiden Entlohnungssysteme und -vorschriften – sowie die allmähliche Abschaffung der lokalen Einzelanwendungen, von denen rund hundert unter Excel ausschließlich für die Erfassung der Abwesenheitszeiten dienten. Dank des Einsatzes seiner Web-Version für die 1.300 Mitarbeiter in den verschiedenen Dienststellen der Kantonsregierung wurde die Erfassung an die Quelle verlagert, ebenso wie die Einsicht der einzelnen Akten: eine Dezentralisierung, die das Delegieren von Kompetenzen vor Ort ermöglicht. „Die gemeinsame Nutzung eines Instruments und die Verwendung zentraler und leicht zugänglicher Datenbestände fördern nicht nur die Harmonisierung unserer Abläufe im Personalwesen, sondern bieten uns auch eine Transparenz, die es bisher nicht bei gab", sagte Noureddine Bouzidi. „Die Einblicke in die Gesamt-Personalkosten und außerdem in die zukünftig gemeinsamen Indikatoren liefern unseren politischen Entscheidungsträgern die solide Grundlage eines strategischen Lenkungsinstruments. Insbesondere kann der Einfluss bestimmter Verfahren auf die Kosten ermittelt werden."
Wesentlich geringerer Zeitaufwand und weniger „Papierkrieg"Darüber hinaus führen die drastische Reduzierung der Anzahl von Lösungen sowie die Verschmelzung zu einer einzigen Personaldatenbank auch zu einer Reduzierung des Arbeitsaufwandes und der Betriebs- und Wartungskosten im IT-Bereich sowie zu einem allmählichen Wegfall der mehrfachen Informationserfassung bei den Mitarbeitern der Personalverwaltung. Weitere fachliche Vorteile: der Zeitgewinn und die Einsparung von Schreibarbeiten durch die elektronische Verarbeitung einer großen Zahl von administrativen Formularen, die für die Verwaltung der 25.000 Mitarbeiter benötigt werden. Hier ist beispielsweise die Kostenabrechnung der Vertretungskräfte für abwesende Lehrer zu nennen. Dieses manuelle Verfahren erforderte früher jeden Monat die Bearbeitung und doppelte Erfassung von mehreren tausend Abrechnungen auf Papier. Heute erfolgt der Vorgang dank HR Access vollständig elektronisch: von der einfachen Erfassung der Abrechnung in elektronischer Form durch die Vertretungsstelle bis zur Gutschrift in deren Gehaltsabrechnung.
Besser planbare Personalkosten
Das erst kürzlich realisierte Modul „Gestion de Postes" von HR Access bietet ebenfalls einen echten Zusatznutzen. Es ermöglicht die Bestimmung der Differenz zwischen dem theoretischen Personalbestand – so wie er im Parlament eingeplant und beschlossen wurde – und dem tatsächlichen Personalbestand. Das Modul besitzt außerdem eine Schnittstelle zur Finanzbuchhaltung und stellt eine Verbindung zwischen der Personalverwaltung und der Vorbereitung und Kontrolle der Personalkosten dar. „Damit verfügen die Staatsräte in Zukunft über Cockpit-Instrumente zur Nachverfolgung der monatlichen Entwicklung der Personalbestände und der Inanspruchnahme der Haushaltsmittel", sagte Noureddine Bouzidi weiter. „Dieses Lenkungsinstrument hilft ihnen, gezielt die richtigen Entscheidungen zu treffen, beispielsweise für eine Aufstockung oder geänderte Verteilung des Personalbestandes. Für die Aufstellung des Jahresbudgets kann HR Access sogar die Alterung der Personalkosten simulieren und anschließend automatisch die Kosten für das Folgejahr berechnen. Diese Simulation beschäftigt uns heute zwei Tage lang, während wir früher einen Monat benötigt haben, um diese Alterung näherungsweise zu bestimmen. Dabei erhielten wir damals ein wesentlich weniger zuverlässiges Ergebnis. Bei einem Lohnkosten-Budget von über zwei Milliarden Schweizer Franken (bei einem Gesamthaushalt des Kantons von 4,4 Milliarden) hat selbst ein geringer Rechenfehler von vielleicht nur ein Prozent große Auswirkungen: Auf diese Weise bringt uns das SIRH erhebliche Vorteile!" Weiteren Nutzen erwartet der Kanton Genf im Verlauf der kommenden Monate nach der derzeit laufenden Einführung des Moduls „Gestion de la Formation" sowie von der für den Zeitraum 2009 bis 2010 vorgesehenen Realisierung der Module „Gestion du Recrutement", „Gestion des Carrières" und „Gestion des Compétences". Heute werden alle ca. 25.000 Angestellten und ca. 20.000 Lohnempfänger der Genfer Kantonsregierung durch das neue Informationssystem für das Personalwesen verwaltet.
Der Kanton Genf
Im Kanton Genf stehen sieben 7 Mitglieder des Staatsrates (Conseil d’Etat), denen jeweils eines der Departemente unterstellt ist (Constructions et Technologies de l’Information, Economie et Santé, Finances (zuständig für die Personalverwaltung), Instruction Publique, Institutions (DI), Solidarité et Emploi sowie Territoire) mit 25.000 Mitarbeitern im Dienste von fast 430.000 Bürgern.

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